Frankfurt am Main, 15. Januar 2020 – Zum 26. Mal kamen Ende November rund 850 Vertreter von Banken, Versicherern, Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und Regulatoren aus über 40 Ländern zusammen, um über die aktuellen Herausforderungen von Regulierung und Technologie im Finanzsektor zu diskutieren.

Unter dem Motto „Transformation & Agility“ tauschten sich die Marktteilnehmer in hochkarätig besetzten Vorträgen und Podiumsdiskussionen zum anhaltenden Transformationsprozess der Finanzbranche und zu den damit einhergehenden Chancen und Risiken aus.

Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass die Finanzbranche heute – über ein Jahrzehnt nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise – deutlich sicherer ist. Konsens bestand aber auch in der Erkenntnis, dass nach wie vor ein hoher Regulierungs- und Innovationsdruck besteht, der in den nächsten Jahren nach Einschätzung der Teilnehmer noch zunehmen wird. Gründe dafür sind unter anderem die zunehmende Industrialisierung der Aufsicht und die rasante Entwicklung der technologischen Möglichkeiten einschließlich des zunehmenden Einsatzes von RegTech und SupTech. Lösungsansätze wurden in verschiedenen parallelen Konferenzen für Banken, Zentralbanken und Versicherer beleuchtet.

Für die Teilnehmer der Banking Conference lag auf der Hand, dass sich die Geschäftsmodelle und die Fertigungstiefe der Banken ändern muss. Bereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören, wie das Meldewesen, müssten ausgelagert werden. Die Vision von Tomas Sedlacek, der die Konferenz mit einer fulminanten Rede zur Zukunft der Ökonomie, des Kapitalismus und der Regulierung eröffnete: Banken als „Hausarzt“ oder „Butler“, der sich um die langweiligen Dinge des Lebens kümmert. Bundesbankvorstand Prof. Dr. Joachim Wuermeling sprach davon, dass die Banken sich neu erfinden müssten, sich buchstäblich auseinandernehmen und neu zusammensetzen. Die digitale Transformation sei eine Notwendigkeit, damit die Banken wettbewerbsfähig bleiben. Martina Drvar, Vizegouverneurin der kroatischen Nationalbank und Mitglied des Management Boards der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA, rief zu einer fairen, flexiblen und vorausschauenden Regulierung auf. Dies bedeute die Anerkennung der sich ändernden Geschäftsmodelle der Banken durch die Aufsicht, mehr Regulierungen statt Direktiven und ein Monitoring statt Regulierung von Finanzinnovationen.

Weitere zentrale Fragestellungen auf der Konferenz waren, wie die Kosten der Regulierung eingedämmt werden und was innovative Technologien dazu beitragen können. Einig waren sich die Teilnehmer über die Notwendigkeit zur Harmonisierung, Standardisierung und Industrialisierung und die Bedeutung von Initiativen wie BIRD (Banks’ Integrated Reporting Dictionary) und IReF (Integriertes ReportingFramework) oder die Machbarkeitsstudie der EBA zum Thema integriertes Reporting. Voraussetzung für den Erfolg solcher Inititativen: Alle Beteiligten müssen über ihren Schatten springen und kooperieren.

Am zweiten Konferenztag standen traditionell die Produkte und Dienstleistungen von BearingPoint RegTech und deren Anwender im Fokus, insbesondere die Weiterentwicklungen der neuen Softwaregeneration Abacus360 Banking und das neue Outsourcing-Angebot, die RegTech Factory, eine digitale „Fabrik“ für das regulatorische Meldewesen in Europa.

Impressionen von der 26. RegTech Convention finden Sie auf www.regtech-convention.comDie 27. RegTech Convention wird vom 25.-26.11.2020 in Frankfurt stattfinden.

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