Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat ihre finalen Leitlinien zu den Forderungsarten veröffentlicht, die mit einem hohen Risiko im Rahmen der Kapitaladäquanzverordnung (Capital Requirements Regulation - CRR) verbunden sind. Die Leitlinien, die bis zum 1. Juli 2019 umgesetzt werden sollen, bestehen aus zwei Abschnitten. Im ersten Abschnitt werden zunächst die Begriffe „Beteiligung an Risikokapitalgesellschaften“ und „Positionen aus privatem Beteiligungskapital (Private Equity)“ erläutert, welche die EBA nur für die Zwecke dieser Leitlinien vorgesehen hat. Dies wurde aufgrund für die Öffentlichkeit fehlender Leitlinien zu diesen Begriffen entschieden. Ebenso werden Definitionen für notwendig erachtet, um eine Harmonisierung Forderungsarten zu gewährleisten, die als Investitionen in Risikokapitalgesellschaften und Positionen aus privatem Beteiligungskapital betrachtet werden. Der zweite Abschnitt beschreibt die in Artikel 128 Absatz 3 der CRR aufgeführten Forderungsarten, die als risikoreich anzusehen sind, und bietet den Beteiligten ein klares Identifikationsschema, welches  sie bei der Identifizierung von Forderungsarten im Zusammenhang mit hohem Risiko befolgen können. Diese Leitlinien werden die Institute dahingehend ermutigen, die Einzelrisiken, die ein hohes Verlustrisiko bergen, als besonders risikoreich und daher strukturell anders als herkömmliche Forderungsarten derselben ursprünglichen Anlageklasse zu identifizieren und zu spezifizieren.

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