Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat gemäß Artikel 257 Absatz 1 Buchstabe a) der Kapitaladäquanzverordnung (Capital Requirements Regulation - CRR) eine öffentliche Beratung (die bis zum 31. Oktober 2019 läuft) zu den Leitlinienentwürfen (guidelines - GL) zur Bestimmung der gewichteten durchschnittlichen Fälligkeit (weighted average maturity - WAM) der im Rahmen der Tranche fälligen vertraglichen Zahlungen eingeleitet. Die Guidelines (GL) wurden gemäß Artikel 257 Absatz 4 der CRR in der Fassung der Verordnung (EU) 2401/2017 entwickelt.
Hierbei wurde der EBA das Mandat erteilt, den Umfang der Praktiken bei der Bestimmung der Tranchenlaufzeit im Hinblick auf die Anwendung des WAM zu überwachen. Mit dem überarbeiteten CRR-Rahmen für Verbriefungen wurde die Fälligkeit der Tranche als zusätzlicher Risikofaktor eingeführt, der bei der Berechnung der Eigenkapitalanforderung für Verbriefungspositionen zu berücksichtigen ist. Bei der Bestimmung der Fälligkeit einer Tranche können zwei Ansätze angewendet werden: Das WAM der vertraglichen Zahlungen, die unter der Tranche fällig werden, oder die endgültige rechtliche Fälligkeit der Tranche. Der Entwurf des GL enthält Leitlinien für Institutionen, die sich für den WAM-Ansatz entscheiden. Dies geschieht mit dem Ziel, die risikogewichteten Forderungsbeträge einer Verbriefungsposition mit Methoden zu berechnen, die die Fälligkeit der Tranche als Risikofaktor mit einbeziehen. Diese sind: (1) der auf internen Ratings basierende Ansatz zur Berechnung der risikogewichteten Positionswerte einer Verbriefungsposition (SEC-IRBA) und (2) der auf externen Ratings basierende Ansatz zur Berechnung der risikogewichteten Positionswerte einer Verbriefungsposition (SEC-ERBA).

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