Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 27. Juni 2013 ihren endgültigen Entwurf für die technischen Durchführungsstandards (implementing technical standards - ITS) zur aufsichtsrechtlichen Berichterstattung veröffentlicht, in dem die Umsetzung des einheitlichen Berichterstattungsrahmens (common reporting - CoRep) gemäß der Kapitaladäquanzverordnung (Capital Requirements Regulation - CRR) beschrieben wird. Die ITS wurden anschließend im Amtsblatt als Durchführungsverordnung der Kommission (EU) Nr. 680/2014 veröffentlicht.

Diese Verordnung und die zahlreichen nachfolgenden Änderungen konkretisieren die Meldepflichten für die Eigenmittel und die Eigenkapitalanforderungen für alle europäischen Institute. Mitinbegriffen sind Anforderungen an Großkredite, Totaltverluste und durch Immobilien besicherte Risikopositionen (IP-Verluste). Zudem konkretisiert die Verordnung die Basel-III-Anforderungen in Bezug auf die kurzfristige Liquidität, stabile Refinanzierung und den Verschuldungsgrad, z.B. mit der Liquiditätsdeckungsquote (liquidity coverage ratio - LCR), zusätzlichen Überwachungskennzahlen für die Liquidität (AMM), der strukturellen Liquiditätsquote (net stable funding ratio - NSFR) und dem Leverage Ratio (LR).

Zuletzt soll CoRep durch den Berichtsrahmen 2.9 der EBA aktualisiert werden, welcher Änderungen in Bezug auf die Meldung von Verbriefungen gemäß dem neuen Verbriefungsrahmen und die LCR gemäß der LCR-Novelle beinhaltet.

Das CoRep-Modul von BearingPoint bietet Instituten und Konzernen die Möglichkeit, alle von der Aufsichtsbehörde geforderten wesentlichen Berichtsanforderungen gemäß CRR/CRD/Verbriefungsrahmen in Verbindung mit dem CoRep-Framework und dem zugehörigen ITS darzustellen.

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