Der globale Bankensektor setzt sich zunehmend mit Blockchain-basierten Systemen auseinander, um einerseits den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden und gleichzeitig die Kosteneffizienz der eigenen Service-Dienstleistungen zu steigern.

Auch Aufsichtsbehörden können Innovationen im Zusammenhang mit der Distributed Ledger Technologie (DLT) vorantreiben, indem sie sich mit den Chancen und Risiken auseinandersetzen. Neben den hohen Kosten von derzeitigen Regulierungssystemen, resultierend aus Datenqualitätsproblemen und weiteren Ineffizienzen, besteht durch die Digitalisierung ein steigender Druck, die Bankenaufsicht und das regulatorische Meldewesen zu modernisieren. Zudem erhöht die ständig wachsende Zahl an Meldepflichten die Notwendigkeit, eine Einführung effizienter und skalierbarer Systeme zu beschleunigen.

Unser Financial Authority DLT Readiness Assessment

Wir bieten Regulierungsbehörden und Zentralbanken zur Beurteilung ihrer DLT-Readiness, Beratungsleistungen in den Bereichen Governance, Business Impacts und Technology an. BearingPoint hat ein Team von Technologie- und Regulatorikexperten zusammengestellt, um diese Institutionen in der Beurteilung und Implementierung von Blockchain- oder Distributed Ledger-Lösungen für das regulatorische Meldewesen zu beraten. Unser Service-Offering  "Financial supervisors and central banks as a part of blockchains?" finden Sie auch hier (nur in Englisch verfügbar).

Unser Team, bestehend aus Corda-zertifizierten Entwicklern und Beratern, hilft dabei, Konzepte des regulatorischen Meldewesens mit innovativen Lösungen auf Basis von Blockchain und Smart Contracts anzugehen. Mit einem erfolgreich implementierten Proof-of-Concept im Transaktions-Reporting haben wir unsere Kompetenzen aufgebaut und unsere Expertise zum DLT-basierten Meldewesen unter Beweis gestellt.

Kenntnisse im Bereich Bankenregulierung kombiniert mit Blockchain-Expertise

Unsere Beratungsleistungen

Governance

Die Frage, wie Regulierungsbehörden sich in DLT-Netzwerken beteiligen können, eröffnet zwei unterschiedliche Perspektiven. Grundsätzlich unterscheiden wir bei der Beteiligung der Aufsicht zwischen einer aktiven bzw. „innovationsfördernden“ Rolle und einem passiven oder „innovationskonsumierenden“ Regulator. Ziel der „Governance“-Aktivitäten ist die Ausarbeitung verschiedener Szenarien für die Interaktion mit DLT-Netzwerken von Geschäftsbanken sowie deren Ausrichtung auf die Rolle der Regulatoren.

Business

Egal ob in einer aktiven oder passiven Rolle, in jedem Fall sollten Regulierungsbehörden den organisatorischen und verfahrenstechnischen Nutzen einer DLT-Einführung prüfen. Neben Kostensenkungen können erste Ansätze die Optimierung der Daten- und somit der Überwachungsqualität betreffen. Teil solcher Projekte sind detaillierte Analysen verschiedener Berichtsprozesse und die Identifizierung potenzieller Effizienzsteigerungen. Ziel der „Business“-Aktivitäten ist somit die Identifizierung und Bewertung von Use Cases für das regulatorische Meldewesen.

Technology

Auch wenn man sich mittlerweile einig ist, dass DLT-Netzwerke für Regulatoren von großer Bedeutung sind, wird eine Analyse der maßgeblichen IT-Architektur und der potenziellen Schnittstellen erforderlich sein. Dies kann im Rahmen von Prototypen geschehen. Um später einen reibungslosen Übergang zu DLT-basierten Lösungen für das Meldewesen zu ermöglichen, beschäftigt sich der Bereich „Technology“ aber auch mit Studien zum Umgang mit dem zukünftigen Datentransfer zwischen Finanzinstituten und Regulatoren.

Momentan erfüllen Regulierungsvorschriften nicht die Anforderungen an neue Technologien und innovative Geschäftsmodelle. Sie sind daher mit hohen Kosten verbunden.
Wir entwickeln ein Konzept für ein Blockchain/DLT-basiertes System, das die Mikro- und Makroaufsicht nachhaltig verbessern, die regulatorischen Kosten senken, den Eintritt neuer Unternehmen erleichtern und Finanzmarktdaten granularer zugänglich machen soll.

 

Moritz Plenk, Head of RegTech DLT

Große Herausforderungen für die Finanzmarktregulierung & die Aufsichtslandschaft

Im Jahr 2019 hat der RegTech-Sektor seine Aktivitäten zur Klärung der Ansätze bezüglich KI, Blockchain und Robotics beschleunigt. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene gibt es fast täglich Ankündigungen über neue Studien und erste Prototypentwicklungen.

BearingPoint sieht neben einer höheren Kosteneffizienz derzeit drei Herausforderungen in der Bankenregulierung, die entweder mit einer speziellen - oder der Kombination von Technologien angegangen werden können:

  • Hohe Datengranularität

    Eine Datenverarbeitung, die durch neue standardisierte Tools wie Smart Contracts unterstützt wird, ermöglicht erweiterte und somit granulare Berichtsinformationen.

  • Erhöhte Datenqualität

    Wir rechnen durch neue Technologien mit einem geringeren Aufwand für den Datenabgleich, da sowohl die Integrität erhöht, aber auch neue Schnittstellen zu Kernsystemen geschaffen werden können.

  • Regulatorische Live-Daten

    BearingPoint erwartet, dass in Zukunft Live-Daten für Regulatoren verfügbar sein werden. Dies wird Möglichkeiten für eine proaktive Überwachung von Banktransaktionen und eine verstärkt aktive Finanzmarktaufsicht eröffnen.

Insbesondere der Bereich der Distributed Ledger Technologie bringt neue Steuerungsmöglichkeiten für Regulatoren mit sich. Unser bereits initial erprobtes Konzept sieht eine Einbettung regulatorischer Inhalte in Smart Contracts und somit eine Automatisierung des regulatorischen Meldewesens vor.

BearingPoint möchte Aufsichtsbehörden dazu ermutigen, sich an den vorbereitenden Strategien zum Umgang mit den neuen technologischen Möglichkeiten zu beteiligen. Wir haben in einem Proof-of-Concept gezeigt, dass dies bereits im derzeitigen System der Transaktionsmeldung für die ESMA möglich ist.

 

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Blockchain in RegTech. A proof of concept for regulatory reporting with distributed ledger technology.

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Inhalte des Trainings: Distributed-Ledger-Systeme; Konzeption, Architektur und Kernelemente des Corda Ökosystems; Programmieren einer CordDApp.

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